| AKTUELLES beim NABU |
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Eine Zusammenstellung von Daten und Fakten zu den Kormoranbeständen und deren Auswirkungen auf die Bodeseefischerei legt die NABU-Gruppe Radolfzell-Singen-Stockach nun der Öffentlichkeit vor. Die Studie kann hier als PDF-Datei (210 MB) abgerufen werden. |
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Kormoran-Patenschaft
2008 im Naturschutzgebiet Radolfzeller Aachried
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Die NABU-Gruppe Radolfzell-Singen-Stockach betreut seit vielen Jahren im amtlichen Auftrag das Naturschutzgebiet Radolfzeller Aachried, das mit 275 ha Größe und vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten eines der ökologisch wichtigsten Gebiete am Bodensee ist. Für den Schutz der dort brütenden Kormorane (derzeit etwa 100 Nester) brauchen wir finanzielle und ideelle Unterstützung. Werden Sie Pate für eines der Nester! Gegen eine Spende von mindestens 5 € erhalten Sie eine Patenurkunde und regelmäßige Informationen zum Thema. Gerne führen wir Sie auch in das Gebiet, wo Sie die Kormorane mit Fernrohren an ihren Nestern beobachten können. Patenschaften können auch von Personengruppen (z. B. Schulklassen, Firmen) übernommen werden. |
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Interessenten wenden sich bitte an das
Naturschutzzentrum Mettnau (Frau Gaukler) Floerickeweg 2a
78315 Radolfzell, Tel. 07732-12339
E-Mail: NABU.Mettnau@t-online.de
Spendenkonto:
Nr. 4010021, Sparkasse Singen-Radolfzell, BLZ 692 500 35, Stichwort
„Kormoran“
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Heudorfer Ried: Jahresbericht 2009
Das herausragendste Ereignis im Sommer 2009 war die Anwesenheit eines
Wachtelkönigs im Hw, der vom 21. Juni bis 5. August durchgehend gerufen hat.
Auch Braun und Schwarzkehlchen waren wieder gut vertreten. Die Bekassinen
waren in diesem Jahr vermehrt im Hw anzutreffen.
Besonderer Aufmerksamkeit bedarf künftig die Feldlerche, deren Bestand sich in diesem Jahr stark verringert hat. Der Weißstorch hat auch 2009 das Nest nicht angenommen. Eine zweite Blänke, die in diesem Jahr ausgehoben wurde, soll den Standort für ihn attraktiver machen.
Zum ersten Mal konnten aber Ende Juli zwei Störche im Nest gesehen und sogar fotografiert werden.
Der Schwarzstorch, der in den vergangenen Jahren im Frühjahr oft im FK anzutreffen war, machte sich rar. Das könnte mit der Umwandlung einiger Wiesenflächen in Äcker zusammenhängen.
Füchse, Rehe und Feldhasen sind das ganze Jahr zu beobachten. Auch der Dachs hinterließ wieder seine Spuren. Noch andere Spuren hinterließen die Wildschweine, die im Herbst einige Wiesenflächen im NSG regelrecht umpflügten.
Die Trollblume blühte wieder zahlreich und das Fleischfarbene Knabenkraut hatte einen ähnlichen Bestand wie 2008. Die Kugelige Teufelskralle hat sich gegenüber dem letzten Jahr vermehrt und es wurde ein Frühlingsenzian gefunden. Auch die Prachtnelke und der Große Klappertopf hatten eine starke Blüte. Lungenenzian und Mehlprimel fehlten. Einigen Pflanzen wie dem Schmalblättrigen Wollgras war der April zu trocken und warm und es kam zu einer schwachen oder gar keinen Blüte. Störungen im Gebiet durch freilaufende Hunde sind weiterhin problematisch. Auch das Befahren der Wege mit PKW oder Mopeds.
Mehr kann hier unter Jahresbericht_HeudorferRied_2009.pdf (48 kB) eingesehen werden.
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Hohentwiel:
Jahresbericht 2009
Erstmals wurden im Winterhalbjahr 2006/2007 keine Zippammern mehr im NSG festgestellt, auch im Winterhalbjahr 2007/2008 und 2008/2009 konnten keine Vögel mehr nachgewiesen werden!
Mit Beginn der Terrassierung im Frühjahr 2001 sind starke Rückgänge der Zippammer (Überwinterer) feststellbar. Im Jahre 2004 und 2006 erfolgten weitere Terrassierungen, der Rückgang der Ammern läßt sich auch hier in den Beobachtungsreihen ablesen (siehe Bemerkungen zu Zaun- und Zippammer) Im Jahresbericht 2007 wurde noch mitgeteilt, daß sich die Zaunammer mit zwei Brutpaaren in ihrem Bestand am Hohentwiel etabliert zu haben schien. Im Berichtszeitraum 2008 wurde jedoch keine Zaunammer mehr beobachtet. Im Jahr 2009 konnten nun sogar vier Reviere festgestellt werden (zwei Brutpaare und zwei singende Männchen).
Ebenfalls bestätigt sich der starke
Rückgang des Neuntöters am Hohentwiel, bereits Anfang der 90er Jahre
verschwand er als Brutvogel auf der Deckentuff-Schulter nahe der
Karlsbastion. Rund um den Berg war auch 2009 nur noch 1 Revier am Olgaberg
besetzt!
Im Weinbergbereich Elisabethenberg wurden 2009 wieder 16 Zottige
Fahnenwicken gefunden, diese Pflanze galt am Hohentwiel als verschollen!
Störungen und Beeinträchtigungen:
Eine circa 20m lange völlig intakte Trockenmauer, die außerhalb des
Rebbereiches im NSG liegt, wurde vom Staatsweingut Meersburg ohne
Genehmigung, trotz Einspruch des NABU, abgebaut. Bei einer Begehung mit
einem Vertreter der Oberen Naturschutzbehörde wurde festgelegt, daß
mindestens fünf Meter Trockenmauer wieder
errichtet werden müssen, drei Jahre später fehlt die geforderte Trockenmauer
noch immer!
Sanierung der Ruinenmauern:
Trotz gezielter Nachsuche konnten auch 2009 im sanierten Ruinenbereich nur
noch sehr wenige Mauereidechsen gefunden werden, während sich im nicht
sanierten Bereich kaum etwas geändert zu haben scheint! Die ehemalige
Eidechsenpopulation wurde durch die Sanierung der Ruinenmauern sehr stark
reduziert, bereits im Jahr 2007 wurde darauf hingewiesen!
Hohentwielfest:
Während eines Konzertes der Rockgruppe Scorpions, am 19.07.2009 lagerten
wieder sehr viele Personen im Bereich der Ziegenweide (Karlsbastion), der
Weidezaun wurde umgerissen. Dringende Abhilfe muß die Stadt Singen als
Betreiber des Festes schaffen!
Mehr kann hier unter
Jahresbericht_Hohentwiel_2009.pdf
(1100 kB) eingesehen werden.
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Oberöschle
: Jahresbericht 2009Gymnadenia conopsea weist einen stabilen leicht ansteigenden Bestand auf. Geringer Bestände waren bei den OrchisArten O. morio, militaris und purpurea zu verzeichnen.
Erfreulich entwickelte sich Tofieldia calyculata, wohin gegen bei Pulsatilla vulgaris erstmal wieder nach fünf Jahren um über die Hälfte weniger Blüten gezählt werden konnten.
Die 2008 zusätzlichen zur Standardpflege begonnen Entbuschungen und Auflichtungen wurden planungsgemäß zu Beginn des Jahres 2009 fertiggestellt. Die routinemäßige Sommermahd wurde durch das NABU Naturschutzzentrum durchgeführt.
Mehr kann hier unter Jahresbericht_Oberoeschle_2009.pdf (254 kB) eingesehen werden.
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Der Endbericht "Auswirkungen des Bojenfeld-Managements am Bodensee-Untersee auf Wasserpflanzenvegetation und Makrozoobenthos-Besiedlung" liegt hier als PDF-Datei (131 kB) vor: Endbericht_Sedimentologie.
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Mitglieder-Information
Es treten immer wieder Unklarheiten bezüglich
der Gruppenzugehörigkeit von Mitgliedern auf. Die Zuordnung der
Postleitzahlen der Wohnorte zu einzelnen NABU-Gruppen, die die
Bundesgeschäftsstelle vornimmt, ist nicht immer sinnvoll. So wurden in
jüngerer Zeit Neumitglieder aus Moos der NABU-Gruppe Konstanz und nicht
Radolfzell-Singen-Stockach zugeteilt. Fast alle Engener Mitglieder werden
bei der Gruppe Tuttlingen geführt.
Letztendlich entscheiden aber die Mitglieder. Wir bitten Sie daher, Ihre
Gruppenzugehörigkeit zu prüfen und ggf. zu korrigieren.
Ansprechpartnerin ist die
NABU-Bundesgeschäftsstelle, Charitéstraße 3, 10117 Berlin,
Tel.030-28 49 84-0 , e-mail:
service@NABU.de.
Dr. M. Lieser, 21.01.2009
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